Ein besonderer erster Schultag: Die Schultüte und ihre Schätze

Der Schulanfängergottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes wurde von der Religionslehrerin und Schulseelsorgerin Martina Seiler, Pfarrer Joseph sowie den Lehrerinnen Frau Moser, Frau Dohm und Frau Erdreich gestaltet. Am ersten Schultag wurden die Kinder dort begrüßt – und jedes Schulkind hat zu Beginn seiner Schulzeit etwas ganz Besonderes: seine Schultüte.

Im Gottesdienst durften zwei Kinder je eine Schultüte auspacken – eine „Mädchenschultüte“ und eine „Jungenschultüte“. Zum Vorschein kamen nach und nach:

Bunte Tücher in Regenbogenfarben. Ein Regenbogen entsteht, wenn Sonne und Regen zugleich da sind – so gibt es auch in der Schule sonnige und regnerische Tage. Das Tuch will sagen: Beides gehört dazu.

Ein Luftballon – er steht dafür, dass die Schule Freude machen soll und das Lernen leicht fallen möge.

Ein Buch mit Bildern und Text – bald würden die Kinder lesen lernen und selbst ein ganzes Buch lesen können.

Ein Bleistift – neben dem Lesen würden sie auch das Schreiben und Rechnen lernen.

Ein Taschentuch – zum Naseputzen und manchmal zum Tränentrocknen. Auch die Eltern brauchten es womöglich, denn es sei nicht leicht, die Kinder loszulassen.

Eine große Hand – sie steht für die Hände Gottes und erinnert daran, dass Gottes Hand uns auf allen Wegen beschützt, besonders auf dem Schulweg und in der Schule.

Mit diesen symbolischen Gaben begleitete der Gottesdienst die Kinder in ihren neuen Lebensabschnitt und mit dem anschließenden Einzelsegen durch die Grundschulzeit.